Wehrleiter Thomas Simonis begrüßte zudem den Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Daun, Otmar Monschauer, Kreisbeigeordneten Alois Manstein, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Markus Keppler, den Wehrleiter der Verbandsgemeinde Gerolstein, Sascha Löbens, Kenny Pauly vom Technischen Hilfswerk (THW) sowie Vertreter der Polizei.
In seinem Grußwort dankte Erster Beigeordneter Monschauer den Feuerwehrangehörigen für ihr ehrenamtliches Engagement.
„Unsere Feuerwehren sind da, wenn andere Hilfe brauchen. Deshalb ist es uns als Verbandsgemeinde wichtig, die richtigen Rahmenbedingungen für ihre wichtige Arbeit zu schaffen“, betonte er.
Er informierte über den Sachstand zur geänderten Förderpraxis des Landes Rheinland-Pfalz und den hierfür erforderlichen Feuerwehrbedarfsplan, der künftig als Grundlage der Investitionsplanung dient. Zudem gab er einen Überblick über laufende und geplante Maßnahmen zur Modernisierung der Feuerwehrinfrastruktur, darunter Um-, An- und Neubauten von Feuerwehrgerätehäusern sowie Maßnahmen an der Atemschutzgerätewerkstatt.
In seinem Tätigkeitsbericht hob Wehrleiter Thomas Simonis insbesondere die Ausbildungsleistungen hervor: Seit der vergangenen Wehrführertagung wurden von 245 Feuerwehrangehörigen rund 6.000 Ausbildungsstunden geleistet – wohlgemerkt reine Ausbildungszeit, ohne An- und Abreise sowie weitere ehrenamtlich geleistete Stunden für Einsätze, Übungen oder andere Aufgaben.
Gleichzeitig wies Simonis auf die steigenden Anforderungen an die Feuerwehren hin: „6.000 Ausbildungsstunden zeigen eindrucksvoll, mit welchem Engagement sich unsere Feuerwehrangehörigen fortbilden. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass die ständig steigenden Anforderungen das Ehrenamt nicht überfordern.“
Darüber hinaus berichtete er über Fahrzeugbeschaffungen, Investitionen im Bereich Atemschutz, die Erfahrungen mit dem Hygienekonzept, die Weiterentwicklung der Schutzausrüstung, den Aufbau eines Wald- und Vegetationsbrandzuges sowie die Umrüstung der analogen Sirenenempfänger. Neben den zahlreichen positiven Entwicklungen sprach Simonis auch Herausforderungen an, die künftig gemeinsam bewältigt werden müssen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung war die Ernennung und Verabschiedung von Feuerwehrführungskräften. Acht Wehrführer und stellvertretende Wehrführer wurden verabschiedet, die ihre Funktionen über viele Jahre engagiert ausgeübt hatten. Gleichzeitig erhielten insgesamt 22 Feuerwehrangehörige ihre Ernennungsurkunden. In ihre neuen Funktionen berufen wurden fünf Gruppenführer, ein kommissarischer Wehrführer, ein kommissarischer stellvertretender Wehrführer, fünf Wehrführer, fünf stellvertretende Wehrführer, drei Zugführer sowie zwei stellvertretende Jugendfeuerwehrwarte. Den Ernennungen waren umfassende Ausbildungen und – soweit erforderlich – entsprechende Wahlen innerhalb der Feuerwehren vorausgegangen.
„Es ist nicht selbstverständlich, Verantwortung in der Feuerwehr zu übernehmen. Gerade angesichts steigender Anforderungen braucht es engagierte Persönlichkeiten wie Sie. Ich wünsche den neu ernannten Führungskräften viel Erfolg und danke den verabschiedeten Führungskräften für ihre langjährige Arbeit“, sagte Beigeordneter Monschauer.
Die Wehrleitung schloss sich den Glückwünschen und dem Dank an.
Durch Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Markus Keppler wurde zudem Peter Schweyen zum Kreisausbilder für die Grund- und Truppführerausbildung bestellt. Auch die Wehrleitung gratulierte herzlich.
Abschließend stand die Wahl des stellvertretenden Wehrleiters für den Unterbezirk Niederstadtfeld auf der Tagesordnung. Nachdem Martin Saxler auf eigenen Wunsch im kommenden Jahr aus dem Amt ausscheiden wird, wurde Marco Molitor mit 34 von 35 Stimmen zum neuen stellvertretenden Wehrleiter gewählt. Die Amtsübernahme erfolgt im Laufe des Jahres 2027. Die Anwesenden gratulierten herzlich zur Wahl.
Weitere Eindrücke des Tages haben wir Ihnen im nachfolgenden Video zusammengeschnitten:

