Bürgermeister Thomas Scheppe begrüßte hierzu neben den Mitgliedern des Verbandsgemeinderates auch Holger Klee von der Schulaufsicht der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Landrätin Julia Gieseking, Schulleiter Christian Irle, die stellvertretende Schulleiterin Irina Reich sowie den Vorsitzenden des Schulelternbeirates, Hendrik Müller. Gemeinsam machten sich die Gäste ein Bild von dem gelungenen Neubau.
Mit der neuen Mensa reagiert die Verbandsgemeinde Daun auf den stetig steigenden Bedarf an der Mittagsverpflegung im Ganztagsschulangebot. Seit dessen Einführung im Jahr 2003 standen Kapazitäten für bis zu 60 Mittagessen täglich zur Verfügung. Inzwischen nehmen rund 120 Schülerinnen und Schüler das Angebot wahr. Mit dem ab dem Schuljahr 2026/2027 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wird ein weiterer Anstieg auf etwa 230 Kinder erwartet. Der Neubau schafft die notwendigen Kapazitäten, um den künftigen Bedarf zuverlässig zu decken und den Schülerinnen und Schülern auch weiterhin eine hochwertige Schulverpflegung zu bieten.
Die neue Mensa entstand in Massivbauweise mit einer Nettogrundfläche von rund 327 Quadratmetern. Der nach Süden ausgerichtete Neubau bietet einen Blick ins Grüne und wird künftig durch eine Terrasse ergänzt. Über einen geschlossenen Glasgang ist die Mensa direkt mit dem Schulgebäude verbunden.
Die Bauarbeiten begannen im Juli 2024. Seit dem Ende der Osterferien nutzen die Schülerinnen und Schüler die neuen Räumlichkeiten. Bis zu 180 Kinder können dort gleichzeitig essen, je nach Bedarf erfolgt die Essenseinnahme in zwei aufeinanderfolgenden Gruppen. Eine mobile Trennwand ermöglicht eine flexible Nutzung: Der Speisesaal mit bis zu 120 Sitzplätzen und der Bereich der Nachmittagsbetreuung mit bis zu 60 Sitzplätzen lassen sich bei Bedarf zu einem großen Raum mit insgesamt 180 Sitzplätzen verbinden.
Teile der bisherigen Küchenausstattung wurden in den Neubau integriert und bedarfsgerecht ergänzt. Die Mittagsverpflegung wird weiterhin von der St. Martin Gastronomie aus Ulmen sichergestellt. Die bislang für Küche und Speiseräume genutzten Flächen im Schulgebäude stehen künftig als Unterrichtsräume zur Verfügung.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz förderte das Projekt mit 710.000 Euro, der Landkreis Vulkaneifel beteiligte sich mit weiteren 118.000 Euro. Damit verbleibt ein Eigenanteil von rund 870.000 Euro bei der Verbandsgemeinde Daun.
Auch in den kommenden Jahren investiert die Verbandsgemeinde weiter in den Schulstandort. Über das KIPKI-Förderprogramm werden unter anderem die Fenster in den Treppenhäusern erneuert sowie eine Dachbegrünung auf dem Flachdach am Haupteingang umgesetzt. Im Rahmen des RZN-Förderprogramms werden die Außenanlagen hinter der Mensa neugestaltet, Teile des Schulhofs entsiegelt und ein Experimentierraum geschaffen. Darüber hinaus finanziert die Verbandsgemeinde weitere Maßnahmen aus eigenen Mitteln. Aktuell werden die Pavillonklassen saniert, das Flachdach am Haupteingang erneuert sowie eine Photovoltaikanlage auf den Pavillonklassen installiert.
„Es ist wichtig, kontinuierlich in unsere Schulinfrastruktur zu investieren und den Schülerinnen und Schülern gute Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen zu bieten. Mit dem Neubau der Mensa werden wir den steigenden Anforderungen einer Ganztagsschule gerecht und schaffen die Voraussetzungen für ein hochwertiges Bildungs- und Betreuungsangebot. Die neue Mensa ist nicht nur funktional und flexibel nutzbar, sondern mit ihrem Blick ins Grüne auch ein Ort, an dem sich Kinder wohlfühlen können“, betonte Scheppe.
Eindrücke von der neuen Mensa haben wir Ihnen in einem Video zusammengefasst:
In dem nachstehenden Video finden Sie außerdem einen Zusammenschnitt des Neubaus in 25 Sekunden zusammengefasst.

