Pressemeldungen

Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung vorgestellt


Trotz der hohen Temperaturen nutzten einige Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich über die zukünftige Wärmeversorgung in der Region zu informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Benjamin Duckart, Fachbereichsleiter des Fachbereichs Bauen, die Anwesenden und betonte die Bedeutung der Wärmeplanung für die nachhaltige Entwicklung der Verbandsgemeinde. Mit dem Beschluss des kommunalen Wärmeplans durch den Verbandsgemeinderat am 6. Mai 2026 sei ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen und treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis spätestens 2045 erreicht worden.

Im Anschluss präsentierte Daniel Oßwald vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier die zentralen Ergebnisse der rund einjährigen Planungsphase. Herr Oßwald erläuterte die umfangreiche Bestands- und Potenzialanalyse, die die Grundlage für die Entwicklung eines strategischen Fahrplans zur zukünftigen Wärmeversorgung bildet. Dabei wurde deutlich, dass die Wärmeversorgung in der Verbandsgemeinde derzeit noch überwiegend auf fossilen Energieträgern basiert. Gleichzeitig bestehen erhebliche Potenziale zur Senkung des Wärmebedarfs durch energetische Sanierungen sowie den Einsatz moderner und effizienter Heiztechnologien.

Ein Schwerpunkt der Präsentation lag auf den zukünftigen Versorgungsoptionen. Erneuerbare Energien wie Solarenergie, Biomasse und Geothermie sowie die Nutzung regional verfügbarer Wärmequellen sollen künftig eine größere Rolle spielen. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Schwerpunktgebiete „Lieserpark“, das „Schulzentrum“ in Daun sowie Schalkenmehren. Für diese Fokusgebiete könnten in einem nächsten Schritt vertiefende Untersuchungen durchgeführt werden, um die technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Voraussetzungen für den Ausbau beziehungsweise Neubau von Wärmenetzen genauer zu untersuchen. In den übrigen Gebieten der Verbandsgemeinde werden dezentrale Versorgungslösungen voraussichtlich den größten Beitrag zur Wärmewende leisten.

In der anschließenden Fragerunde nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu den Ergebnissen, den weiteren Umsetzungsschritten und Fördermöglichkeiten zu stellen. Dabei wurde deutlich, dass großes Interesse an den konkreten Auswirkungen der Wärmeplanung auf Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie kommunale Einrichtungen besteht.

Mit der erfolgreichen Fertigstellung der Kommunalen Wärmeplanung verfügt die Verbandsgemeinde Daun nun über einen strategischen Leitfaden für die zukünftige Wärmeversorgung und setzt ein wichtiges Zeichen für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung.

Die im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung erarbeiteten Unterlagen stehen auf unserer Homepage zur Verfügung. Dort können der Endbericht, der Maßnahmenkatalog sowie die Präsentation der Abschlussveranstaltung eingesehen und heruntergeladen werden.

Kontakt:
Klimaschutzmanagerin Natascha Steinbacher
E-Mail: Klimaschutz@vgv.daun.de I Tel.: 06592 939-318

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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