Am 3. und 4. Februar 2026 durfte die Kindertagesstätte Mehren besonderen Besuch begrüßen: Monika Schmitz vom Natur- und Geopark Vulkaneifel war zu Gast und führte gemeinsam mit den angehenden Vorschulkindern das spannende Projekt „Vögel im Winter“ durch.
Die Kinder wurden in vier Kleingruppen eingeteilt, um in einem überschaubaren Rahmen möglichst aktiv mitmachen zu können. Gespannt kamen sie mit ihrer jeweiligen Gruppe in die Turnhalle, wo Frau Schmitz bereits einige Vorbereitungen getroffen hatte. Verschiedene Materialien lagen bereit und machten neugierig auf das, was sie erwartete.
Zuerst erhielt jedes Kind ein Namensschild – und damit war bei den meisten schnell das Eis gebrochen. Anschließend stellte Frau Schmitz sich und ihre Arbeit für den Natur- und Geopark Vulkaneifel vor und erntete dabei die ersten verblüfften Blicke. Die Kinder hörten aufmerksam zu und stellten bereits erste Fragen.
Zu Beginn zeigte Frau Schmitz den Kindern Bilder verschiedener Vögel. Viele davon waren ihnen bereits bekannt, wie Blaumeise, Rotkehlchen, Elster und Taube. Einige jedoch waren neu für sie, zum Beispiel der Distelfink oder der Zaunkönig. Gemeinsam wurden Merkmale betrachtet und Unterschiede entdeckt. Dabei stellten die Kinder ihr bereits vorhandenes Wissen unter Beweis und hörten aufmerksam zu.
Anschließend überlegten alle gemeinsam, was Vögel – besonders im Winter – eigentlich fressen. Denn das Ziel des Projekts war die Herstellung einer „Vogelfutter-Tasse“. Die Kinder brachten viele gute Ideen ein und Frau Schmitz hatte oft passende Zutaten zur Hand. So standen bald zarte und kernige Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Rosinen auf dem Tisch – Lebensmittel, die durchaus auch den Kindern schmecken.
Schnell wurde klar, dass wir keine Regenwürmer unter das Futter mischen konnten. Als geeignete Alternative erklärte Frau Schmitz, dass Rinderfett eine wichtige und energiereiche Grundlage für Wintervogelfutter darstellt.
Kleinschrittig durften sich die Kinder am Mischen des Vogelfutters beteiligen. Es wurde sorgfältig abgemessen, geschüttet, verrührt und schließlich in die mitgebrachten Tassen abgefüllt. Mit großer Konzentration und viel Freude waren alle bei der Sache. Abschließend durfte sich jedes Kind ein Ausmalbild mit einem Vogelmotiv aussuchen.
Nach zwei Tagen waren alle Vogelfutter-Tassen vollständig getrocknet und bereit für ihren Einsatz. Stolz nahmen die Kinder ihre selbst hergestellten Futterstellen mit nach Hause. Dort fanden sie hoffentlich einen schönen Platz in einem Baum oder Strauch und locken nun viele Vögel an.
Es war schön zu sehen, mit welcher Begeisterung, Neugier und Konzentration die Kinder bei der Sache waren und wie engagiert sie mitarbeiteten. Mit großer Freude und viel Interesse nahmen sie die Inhalte auf und setzten das Gelernte direkt praktisch um.
Wir bedanken uns herzlich für die kindgerechte, interessante und lehrreiche Zusammenarbeit mit dem Natur- und Geopark Vulkaneifel und freuen uns schon jetzt auf das nächste spannende gemeinsame Projekt.
Team der Kita Mehren

