Handlungsfeld 2 VG Daun - lebenswert für ALLE GENERATIONEN!

    In Handlungsfeld 2 finden sich Ansätze, die dazu beitragen sollen, den Bedürfnissen aller Generationen Rechnung zu tragen. Hier geht es um Fragen der Kinderbetreuung, der Bildungsinfrastruktur, der Teilhabe und des Miteinanders von Jung bis Alt bis hin zur Seniorenarbeit. In diesem Handlungsfeld konnte inhaltlich in den letzten Jahren bereits sehr viel erreicht werden. Die Verbesserung der Situation für junge und alte Menschen stand in vielen Projekten und Ansätzen im Fokus. Zukünftig geht es darum, die begonnenen Ansätze nachhaltig zu etablieren und ggf. diese auch inhaltlich zu erweitern.

    Akteure sind hier die Kitas und Schulen, die Verbandsgemeinde Daun, der Verein Bürger für Bürger e.V., die Koordinierungsstelle und die Akteure des Dauner Viadukts von Jung bis Alt und die Bürger der Verbandsgemeinde Daun als Aktive in den Dörfern.

    Natürlich hängt die Lebenssituation der Menschen in der Verbandsgemeinde Daun von vielen anderen Faktoren ab. Hier sei insb. der Bezug zu Handlungsfeld 3 herausgestellt, das sich mit der Infrastruktur und Fragen der Erreichbarkeit auseinandersetzt.

    1. Gute BETREUUNGSSITUATION von KINDERN weiter stärken

      Die Verbandsgemeinde Daun war in den vergangenen Jahren sehr aktiv im Ausbau der Ü3-Betreuung, die nahezu flächendeckend erfolgt ist. Ebenfalls wurde der U3-Bereich ausgebaut. 

      Die Corona-Pandemie hat in den Kitas deutliche Spuren hinterlassen, pädagogisch konnte vieles nicht umgesetzt werden (z. B. aufgrund der notwendigen Trennung der Gruppen).

      Mit einer Übergangsfrist bis 2028 trat am 1.7.2021 das Kita-Zukunftsgesetz (Landesgesetz) in Kraft. Damit besteht für alle Kita-Kinder ein Betreuungsanspruch von 7h/ Tag inkl. Mittagessen. Die Verbandsgemeindeverwaltung Daun geht davon aus, dass in zwei bis drei Jahren dieses Angebot von 80 bis 90% der Kita-Kinder auch in Anspruch genommen wird und hat hier in den letzten beiden Jahren bereits Vorbereitungen getroffen. Ein weiterer Bedarf an Ganztagesplätzen besteht nicht, zumal dieser nachgewiesen muss und der Betreuungsanspruch von 7h/ Tag für viele ausreicht.

      Ausbaubedarf besteht noch im U2-Bereich in der Kita Darscheid. Hier beginnen die Planungen 2022, so dass hier mittelfristig mit einer Realisierung gerechnet werden kann (etwa ab 2025). Räumlicher Ausbaubedarf für die Mittagsverpflegung besteht lediglich noch in Dockweiler.

      Weiterhin besteht die Herausforderung auch darin, mit Personalausfall umzugehen und neues Personal in Zeiten des Fachkräftemangels zu gewinnen. Hinzu kommt, dass zur Umsetzung des Kita-Zukunftsgesetzes mehr Personal notwendig wird. Die Verbandsgemeindeverwaltung Daun geht jedoch davon aus, die offenen Stellen bis spätestens Oktober 2021 besetzen zu können.

      Die Kitas kochen mittlerweile selbst, lediglich die Kita in Darscheid ist auf ein Catering umgestiegen und wird seit nach den Sommerferien 2021 mit Essen der Weggemeinschaft Vulkaneifel e.V. beliefert.

      Durch den Aufbau eines Qualitätsmanagements zunächst in den kirchlichen, dann in den kommunalen Kitas (Im Rahmen des LEADER-Projektes Meine gesunde Kita in der Vulkaneifel), durch den verstärkten Einsatz regionaler und saisonaler Produkte in der Essensversorgung, durch generationenübergreifende Angebote wie durch Maßnahmen der Umweltbildung und zur Förderung der regionalen Identität haben sich die Kitas der Verbandsgemeinde Daun qualitativ weiterentwickelt. Das Leitbild „Gesunde Kitas“ ist mittlerweile umgesetzt und es erfolgt eine regelmäßige Zertifizierung der kommunalen Kitas. Auch die Mitarbeiter werden diesbezüglich regelmäßig geschult.

       

    2.  BILDUNGSINFRASTRUKTUR sichern und weiterentwickeln
      Aktuell ist davon auszugehen, dass alle Grundschulstandorte mittelfristig erhalten werden können. (Nach der Schließung der Grund- und Hauptschule in Niederstadtfeld 2011 fand kein weiterer Rückbau der Bildungsinfrastruktur statt.) Die Grundschule in Wallenborn steht umgekehrt sogar vor der Schwierigkeit, ausreichend Räume für die Schüler anbieten zu können und wird daher aktuell vergrößert.

      Die größte Herausforderung besteht mittelfristig in der Sicherstellung des Rechtsanspruches auf Ganztagesbetreuung für Grundschulkinder (Bundesgesetz) ab 2025 (8h/ Tag inkl. Mittagsverpflegung). Die Verbandsgemeindeverwaltung Daun geht davon aus, dass rund 90 bis 100% der Kinder zumindest das Mittagessen und die Hausaufgabenbetreuung in Anspruch nehmen werden.

      Das aktuelle Rahmenraumprogramm für die Schulen ist alt, es sieht keine Betreuungsräume vor und eine Nachmittagsbetreuung in den Klassenräumen ist nicht möglich. Ebenso muss die Küchensituation überdacht werden. Die Verbandsgemeinde Daun hat den Auftrag für die mittlerweile verpflichtende Schulentwicklungsplanung vergeben. Sie soll nach Möglichkeit Ende 2021 vorliegen, zumal sie die Basis für Zuwendungsanträge darstellt. Die Schulentwicklungsplanung wird aufzeigen, wo räumlicher Ausbaubedarf bzgl. Küche und Betreuungsräumen besteht. Bislang ist bereits erkennbar, dass es möglicherweise in Üdersdorf einen Ausbaubedarf gibt.


      In den vergangenen Jahren hatte die Realschule + in Gillenfeld immer wieder Probleme, ausreichend Schüler zu gewinnen. Aus diesem Grund wurden große Anstrengungen zur Profilierung der Schule und ihrer qualitativen Weiterentwicklung unternommen. Sie hat sich als Natur- und Geoparkschule und Essbare Schule profiliert und hat das Konzept mindmatters aufgegriffen. Ebenso wird in Gillenfeld bereits selbst gekocht, möglichst unter Einsatz regionaler Produkte. Die Anstrengungen zur qualitativen Weiterentwicklung und der Bewerbung um Schüler sind daher fortzusetzen. Ebenso ist die Entwicklung der Schülerzahlen im Blick zu behalten, um nicht Gefahr zu laufen, dass der Schulstandort erneut zur Disposition steht.

      Die anderen Schulen in der Verbandsgemeinde Daun sollen zukünftig ebenfalls qualitativ weiterentwickelt werden. Dies betrifft zum Beispiel das Kochen von gesunden Gerichten vor Ort mit regionalen Produkten. Auch die Schaffung einer digitalen Bildungsinfrastruktur steht im Fokus, die Förderung der digitalen Kompetenz in den Schulen soll weiter ausgebaut werden. Voraussetzung hier ist der weitere Breitbandausbau (siehe hierzu Handlungsfeld 3). Im Rahmen des BMBF-Förderprogramms Digitalpakt Schule werden aktuell die Schulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Daun bei der weiteren Digitalisierung unterstützt. Diese umfasst neben Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur ebenfalls entsprechende medienpädagogische Konzepte sowie eine gezielte Qualifizierung von Lehrkräften.

       
      Einen weiteren Baustein der Bildungsinfrastruktur stellt die Volkhochschule Daun dar. Auf der einen Seite besteht weiterhin der Wunsch nach Präsenzangeboten, für die es geeigneter Räumlichkeiten bedarf. Hier besteht in den kommenden Jahren Handlungsbedarf. Bspw. in Gillenfeld ist das bestehende Gebäude abrissfähig. Auf der anderen Seite ist die Volkshochschule ein wichtiger Partner in der Digitalisierung. Sie hat bereits in der Corona-Pandemie digitale Angebote vorgehalten, diese werden auch zukünftig ein wichtiger Baustein neben den Präsenzangeboten bleiben. So können auch neue Zielgruppen erreicht werden. Zudem kann sie durch gezielte Angebote Digitalkompetenzen vermitteln.


    3.  TEILHABE von KINDERN und JUGENDLICHEN an der Gestaltung ihrer Heimat ermöglichen

      Die Verbandsgemeinde Daun Daun verfügt seit langem über eine Jugendpflege, mit der sie dazu beiträgt, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an der Gestaltung ihrer Heimat zu ermöglichen.

      Mit dem LEADER-Projekt My Daun – Kinder und Jugendliche in der VG Daun, das von 2012 bis 2015 stattfand, rückte die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen noch einmal ganz besonders in den Fokus. Mit einem breit aufgestellten Ansatz untersuchte die VG Daun die Bleibe-, Wegzugs- und Rückkehrorientierung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Hierbei zeigte sich, dass vor allen Dingen diejenigen beabsichtigen, ihre Zukunft in der Vulkaneifel zu verbringen, die genügend Freizeitangebote vorfinden, die nicht das Gefühl haben festzusitzen und sich in ihrem Ort aktiv einbringen und einem freiwilligen Engagement nachgehen.

      Der dort erarbeitete Abschlussbericht bildete die Basis für die Weiterentwicklung der Arbeit der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Daun. Hierbei wurde insb. der Management-Ansatz gestärkt, der auf ein Coaching und eine Begleitung von in der Kinder- und Jugendarbeit ehrenamtlich Tätigen setzt. Seitdem entwickelt die Jugendpflege ihre Strategie kontinuierlich weiter. In der letzten Zeit haben sich folgende Schwerpunkte in der Arbeit der Jugendpflege etabliert: 1) Organisation und Durchführung von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche, 2) Umsetzung von Qualifizierungsangeboten für in der Kinder- und Jugendarbeit ehrenamtlich und beruflich Tätige, 3) Anleitung und Beratung von Menschen, die in ihrem Ort, in ihrem Verein Angebote für die Zielgruppe schaffen wollen, 4) Vernetzung der Jugendarbeit in der Region, mit Schulen sowie ehrenamtlich und beruflich in der Kinder- und Jugendarbeit Tätigen, 5) Jugendforen vor Ort etablieren und 6) freiwilliges Engagement stärken. Diese Ansätze wurden daraufhin umgesetzt und haben auch heute noch ihre Gültigkeit. 2019 wurde eine sog. Regionalanalyse (Studierende kamen für eine Woche nach Daun und arbeiteten mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und junge Familien. Faktoren, die im Rahmen des Projektes My Daun als wichtig für die Bleibe- und Rückkehrorientierung herausgearbeitet wurden, wurden vertieft untersucht wurden, insb. die Faktoren Berufsperspektiven, Ehrenamt/Teilhabe und regionale Identität. ) durchgeführt.

      Sie bestätigte im Wesentlichen die Handlungsempfehlungen aus dem Projekt My Daun. Diese Ansätze sollen daher auch zukünftig fortgeführt werden.

      Corona-bedingt rückten in der letzten Zeit Beteiligungsmethoden in den Fokus, die eine intensivere Arbeit mit einer kleineren Anzahl von Jugendlichen ermöglichten (z.B. Bogenbau und Bodenschießen, Drohnen-Workshop etc.). Ebenso wurden in dieser Zeit mehr Runde Tische zur Vernetzung zu unterschiedlichsten Themen angeboten (siehe hierzu Kapitel 5.12.4).

      Ab Oktober 2021 wird es eine App geben, die von der Jugendpflege wie auch von den Jugendhäusern genutzt werden kann. In dieser App sollen Ferien und Freizeitangebote für Jugendliche vermarktet werden, eine direkte Buchung ist möglich. Ebenso ist ein eigener Chatraum vorgesehen. Darüber hinaus nutzt die Jugendpflege die verschiedenen Kommunikationskanäle und sozialen Medien der Verbandsgemeinde Daun, siehe hierzu Kommunikationsstrategie des WEGE-Prozesses, 2021. Ein großes Projekt der Jugendpflege, das bereits begonnen wurde, ist das Projekt Den Blick weiten – wie Jugendliche im ländlichen Raum mit Drohne und 3D-Druck ihre Potentiale entfalten (siehe Kapitel 5.12.4).

      Auch die Dörfer zeigen sich seit einigen Jahren zunehmend aktiv in der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – sei es durch das Einladen von Jugendlichen auf eine Ortsgemeinderatssitzung oder durch die Durchführung von Jugendforen (mit Unterstützung der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Daun) als ergänzendes Format zu einer Zukunftswerkstatt für die Zielgruppe Jugendliche. In einigen Dörfern wurden daraus sich ergebende Projektansätze, wie z.B. die Schaffung und Reaktivierung eines Treffpunktes (Jugendraum) bereits realisiert. (Teilweise wurde die Zeit der geschlossenen Jugendräume dazu genutzt, diese zu renovieren.) Solche Ansätze sind vor Ort, wo nötig mit Unterstützung durch die Jugendpflege Daun, fortzuführen. Mit der Umsetzung der beschriebenen Ansätze drückt sich auch eine Wertschätzung für die Meinungen und Wünsche von Kindern und Jugendlichen aus. Diese Kultur der Wertschätzung ist weiter auszubauen.

      Eine weitere Herausforderung ist es, den Kontakt zu fortgezogenen jungen Erwachsenen zu halten, um so die Chance auf eine spätere Rückkehr in die Verbandsgemeinde Daun zu erhöhen. Über entsprechende Ansätze wie den Aufbau eines Heimatnetzwerkes oder den Aufbau einer Willkommensagentur wurde bereits diskutiert, bislang ist eine Umsetzung, die sich auf Ebene des Landkreises oder der gesamten Vulkaneifel anbietet, noch nicht gelungen. Dies soll weiterverfolgt werden. In den letzten Jahren erhalten die Abiturienten in der Verbandsgemeinde Daun für ein Jahr ein kostenloses Abonnement der Zeitschrift Meine Vulkaneifel – Heimat hautnah. Dies wird auch 2021 fortgesetzt. Auch ab 2022 soll es ein Präsent für die Abiturienten geben, das einen Bezug zu ihrer Heimat Vulkaneifel hat. Ob dies die Zeitschrift sein wird, ist noch offen.

      Aufgrund der positiven Erfahrungen im Projekt My Daun und mit der Regionalanalyse wird empfohlen, dass sich die Verbandsgemeinde Daun (Jugendpflege) alle fünf Jahre (also erneut 2024) mit der Frage beschäftigt: Wo stehen wir, was die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und ihre Rückkehr- und Bleibeorientierung angeht?

    4.  MITEINANDER der GENERATIONEN fördern

      In den letzten Jahren wurde bereits einiges unternommen, um das Miteinander der Generationen zu stärken. Neben der Einbindung von Senioren in die Kita-Arbeit oder die stärkere Öffnung von Kitas und Schulen in den Sozialraum sind dies insb. die Arbeiten des Dauner Viadukts von Jung bis Alt. Hier ist es gelungen, die Koordination des Netzwerkes auf einen der Partner, die Pfarreiengemeinschaft Daun, zu übertragen und so die Arbeit fortzuführen. Von 2016 bis 2018 lag die Koordinierung bei der Pfarrei St. Nikolaus in Daun, seit Anfang 2019 übernimmt der Caritasverband Westeifel e.V. in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der VG Daun die Koordination. Seit 2020 hat allein die Jugendpflege der VG Daun die Koordination inne. Hier ist die zukünftige Herausforderung, für die kommenden Jahre weitere Netzwerkpartner zu finden, die für eine gewisse Zeit die Koordination des Netzwerkes übernehmen. Es ist bereits gelungen, weitere Netzwerkpartner (wie einzelne Schulen) zu gewinnen und Projekte umzusetzen. In Kürze ist ein nächstes Netzwerktreffen vorgesehen.

      Auch die erfolgreiche Etablierung von Daun spielt! als ein jährliches Fest der Generationen fördert das Miteinander der Generationen. Dieses von dem Gewerbe- und Verkehrsverein Daun, der Verbandsgemeinde Daun und Bürger für Bürger e.V. angebotene Programm fand 2019 bereits zum vierten Mal in Folge statt und soll auch in den kommenden Jahren stattfinden. 2020 musste es Corona-bedingt ausfallen, 2021 dient der Weiterentwicklung, es wird im Sommer kleiner, dezentraler und an neuen Orten stattfinden. 2022 soll es basierend auf den Erfahrungen aus 2021 dann wieder groß aufgezogen werden und ggf. auch Übernachtungsgäste ansprechen. Auch die Smartphone-Sprechstunde der Caritas von Jugendlichen für Senioren ordnet sich hier ein. Jugendliche geben ihr Wissen zum Einsatz von Smartphone, Tablets und Co an interessierte Senioren weiter. Aktuell werden Jugendliche gesucht, eine Nachfrage seitens der Senioren ist vorhanden.

      In den Dörfern gibt es mittlerweile zahlreiche Aktivitäten, die die Generationen zusammenbringen wie z. B. das in einzelnen Dörfern eingeführte Jahreszeitenfrühstück, gemeinsames Kochen, Spieleabende etc. Diese Aktivitäten sollten zukünftig weiter ausgebaut werden.

    5. SENIORENARBEIT ausbauen und stärken

      Durch die Gründung des Vereins Bürger für Bürger e.V. 2011 mit dem Angebot niedrigschwelliger Hilfeleistungen für hilfebedürftige Menschen, durch die Etablierung von Seniorenbeauftragten (Für folgende Ortsgemeinden/Stadtteile  werden noch Seniorenbeauftragte gesucht: Betteldorf, DaunBoverath, Daun-Gemünden, Daun-Neunkirchen, Daun-Rengen, Daun-Pützborn, Daun-Weiersbach, Demerath, Dockweiler, Ellscheid, Immerath, Kirchweiler, Meisburg, Oberstadtfeld, Saxler, Schalkenmehren, Schutz, Steineberg, Üdersdorf-Tettscheid, Utzerath, Wallenborn, Winkel. Zur Vernetzung und Weiterbildung der Seniorenbeauftragten gibt es eine ebenfalls ehrenamtlich tätige Koordinierungsstelle. Eine zukünftige Aufgabe der Koordinierungsstelle kann es sein, die Seniorenbeauftragten über digitale Portale für Senioren zu informieren und ggf. auch entsprechende Informationen auf der Website der Verbandsgemeinde Daun zu verlinken.) in mittlerweile etwas über der Hälfte der Dörfer der Verbandsgemeinde Daun wie auch durch die Ausbildung von ehrenamtlich Tätigen zu Seniorencoaches und deren Einsatz konnte in den vergangenen Jahren in der Verbandsgemeinde Daun die Seniorenarbeit deutlich gestärkt werden. Diese Ansätze sind weiter zu verfolgen. In allen Dörfern und Stadtteilen soll perspektivisch ein Seniorenbeauftragter oder ein Team von Seniorenbeauftragten etabliert werden. Dies bedeutet perspektivisch auch den quantitativen Ausbau der Hilfeleistungen des Vereins Bürger für Bürger (je nach Bedarf). Im Zuge der Corona Pandemie hat der Verein Bürger für Bürger gemeinsam mit der Stadt Daun und dem Lions Club Daun einen Lebensmittelbestelldienst und Lebensmittelbringservice ins Leben gerufen.