Wie kommt die Sonne in den Tank?

    Sommeraktion der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu
    Photovoltaik und E-Mobilität

    Es ist seit Jahren ein Trendthema in der Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Wie kann der erzeugte Strom der Photovoltaikanlage auf dem Dach optimal genutzt werden? Zunehmend steht dabei auch die Frage im Mittelpunkt, ob es Sinn macht, die Batterie eines Elektroautos damit zu laden. Die Sommeraktion „Wie kommt die Sonne in den Tank?“ der Verbraucherzentrale RheinlandPfalz setzt genau hier an: Ab sofort erhalten Interessierte in den 70 Beratungsstandorten neben der persönlichen Beratung eine rechnerische Einschätzung, ob sich eine eigene Photovoltaikanlage mit oder ohne Batteriespeicher lohnt und wie das Ergebnis nach dem Kauf eines Elektroautos ausfallen würde.
    Laut Bundesverband der Solarwirtschaft gibt es in Deutschland mittlerweile über eine Million Solarstromanlagen auf Privatdächern. „Wenn die Solaranlage auch einen nennenswerten Anteil für das Elektroauto liefern soll, muss ihre Größe und damit ihre Leistung sowohl auf den Stromverbrauch im Haus als auch auf die Größe der Elektrobatterie im Auto abgestimmt sein“, sagt Hans Weinreuter, Fachbereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale.
    Damit eine individuelle Einschätzung in der Energieberatung vorgenommen werden kann, sollten die Ratsuchenden Daten zum Hausdach wie Fläche, Neigung und Ausrichtung sowie zum bisherigen Stromverbrauch mitbringen. Dank der finanziellen Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium können die Beratungsgespräche kostenlos angeboten werden. Die persönliche Beratung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale“ gefördert.

    In Daun finden die nächsten Sprechstunden des Energieberaters am Donnerstag, dem 25.07.2019 von 14.15-17.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung Sitzungsraum 105, Leopoldstraße 29 statt.

    Telefonische Voranmeldung unter 06592 939-314.