Solaranlagen für Warmwasser und Heizung

    Eine thermische Solaranlage kann oft die Energiekosten reduzieren; sie ist aber nicht für jeden Haushalt gleich effizient. Haushalte mit vier oder mehr Personen profitieren eher von solarthermischen Anlagen als Single- oder Paar-Haushalte. Ebenfalls sinnvoll ist der Einsatz von Sonnenenergie, wenn bereits ein großer Wärmespeicher vorhanden ist, etwa bei einer zentralen Holzheizung.

    Bei ungünstigem Einbau oder Fehlern bei der Installation kann die Anlage aber auch im Extremfall zu einem Mehrverbrauch an Energie führen.
    Eine solarthermische Anlage zusätzlich zur Heizungsunterstützung einzusetzen bietet sich vor allem an, wenn ohnehin ein neuer Heizkessel oder Warmwasserspeicher installiert werden soll. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass hier niedrige Heizungsvorlauftemperaturen von Vorteil sind, denn dann kann die Anlage auch im Winter, wenn am meisten geheizt wird, einen höheren Nutzungsgrad erzielen. Flächenheizungen in gut gedämmten Gebäuden arbeiten mit Temperaturen von rund 30 Grad - also deutlich unter der Warmwassertemperatur. Für die Installation von Solarthermieanlagen in Bestandsgebäuden gibt es Fördermittel vom Staat. Unabhängig davon sollte zunächst geprüft werden, ob die Solaranlage zum Haus passt. Dabei hilft der Energieberater der Verbraucherzentrale. Die Beratung ist persönlich und findet nach Terminvereinbarung in den Beratungsstützpunkten der Verbraucherzentrale statt. Die Beratung ist kostenlos.

    In Daun finden die nächsten Sprechstunden des Energieberaters am Donnerstag, dem 23.05.19 von 14.15 - 17.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung Sitzungsraum 105, Leopoldstraße 29 statt.

    Telefonische Voranmeldung unter 06592 939-314.