Niederstadtfeld - Jung bis Alt im Blick

    Neue Seniorenbeauftragte und öffentlicher Hotspot

    Mit Beginn des WEGE-Prozesses in der Verbandsgemeinde Daun und der damit verbundenen Auftaktveranstaltung im August 2010 macht man sich in Niederstadtfeld ganz aktiv Gedanken über die Gestaltung einer Zukunft in Zeiten des demographischen Wandels.

    So war die Hinterbüschgemeinde eine der ersten mit einem Seniorenbeauftragten, der sich für die Belange der Senioren einsetzte. Nach vier Jahren großen Engagements hat Gerd Häp nun den Stab weitergegeben. Mitte des Jahres wurde Michaela Mayer in einer Gemeinderatssitzung zur neuen Seniorenbeauftragten ernannt. Für sie war die Entscheidung kein Schnellschuss. „Ich bin mir sicher, dass man in dem Umfeld, das in den letzten Jahren geschaffen wurde, die ein oder andere Idee umsetzen kann.“, so Mayer. Auch als einer der drei Ansprechpartner der Nachbarschaftshilfe „Niederstadtfelder helfen einander“ übernimmt Frau Mayer den Part von Gerd Häp.

    Aber auch die Jugend hat man in Niederstadtfeld im Blick. Im Jugendhaus, das nach einigen Phasen der vorrübergehenden Schließung seit knapp vier Jahren fast durchgängig an 7 Tagen die Woche genutzt wird, können sich die Jugendlichen über ein freies WLAN freuen. In Zusammenarbeit mit Freifunk.Trier bietet die Ortsgemeinde dort einen unverschlüsselt zugängigen Internet-Hotspot an. Damit kommt man einem Wunsch nach, der im Jugendforum am 29. April von den Kindern und Jugendlichen geäußert wurde. Die Kosten für die Erstinstallation eines Telefon- und Datenanschlusses übernahmen die Jugendlichen aus der „1.Mai-Kasse“ selbst; die monatlichen Kosten für die notwendige Daten-Flatrate übernimmt die Gemeinde.

    Den weiteren angedachten öffentlichen WLAN-Hotspot haben die Verantwortlichen derweil auf Eis gelegt. Die Kosten für eine Ausstattung der Gemeindehalle stehen für die Gemeinde ohne Sponsoren in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen für die Allgemeinheit. Aber, was nicht ist, kann ja noch werden!

    Alles in allem zwei weitere Beispiele dafür, dass man in Niederstadtfeld, auf dem Weg in eine nicht ganz einfache Zukunft, an Jung bis Alt denkt.